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Sinnvolles Zubehör für den Teichschlammsauger

Teichsauger Zubehör
Wie gut ein Teichschlammsauger funktioniert, hängt auch von der Auswahl der Zubehörteile ab. Hier gibt es subtile bis markante Unterschiede in den Leistungsmerkmalen und der Produktqualität.  Wie gut oder schlecht ein Zubehörteil für die Säuberung des Beckens geeignet ist, zeigt sich erst in der praktischen Anwendung. Produkte für die Teichreinigung stammen oftmals aus dem Bereich der Swimmingpools und sind für die dort vorherrschenden Verhältnisse konzipiert. Ein Schwimmteich, Koiteich oder Naturpool weist naturgemäss mehr Algen und eine stärkere Sedimentbildung auf. Dazu kommen Pflanzen und natürliche Oberflächen wie Substrate, Dekorsteine etc.



Boden- und Oberflächenkescher
Grobe Verunreinigungen wie Laub oder auch Fadenalgenpolster lassen sich schnell und einfach mit einem Kescher aus dem Teich entfernen. Jede Grundreinigung sollte zunächst mit dem Kescher vorgearbeitet werden, bevor der Teichsauger zum Einsatzt kommt. Je nach Anwendungszweck gibt es verschiedene Varianten. Auch in der Ausführung und den Materialeigenschaften gibt es Unterschiede.
Der Oberflächenkescher. Durch die flache Bespannung wird Treibgut wie mit einem einem großen Löffel eingesammelt und am Teichrand abgekippt. Da sich keine Wasserbeutel bildet, ist der Kescher leicht zu bewegen.
Bodenkescher mit tiefem Netz. Der typische Bodenkescher hat ein Netz mit großem Aufnahmevolumen und einer Maschenweite von ca. 1-2 mm. Nach dem Füllen wird der Kescher zunächst langsam über die Wasseroberfläche angehoben, damit er durch das ablaufend Wasser leichter wird. Dann wird er am Teichrand entleert.
Bodenkescher mit halbtiefem Netz. Eine seltene Bauform, die aber seine Berechtigung hat. Durch das halbtiefe Netz kann der Kescher besser ausgekippt werden. Das Netz schlägt nicht über den Rahmen.
Das Netz. Normalerweise haben Kesche ein Netz mit einer Maschenweite um 2mm. Als Sonderform gibt es Boden- und Oberflächenkescher mit einem fein gewebten Netz. Damit lassen sich auftreibende Algenpolster und andere feinere Partikel aufnehmen. Es dauert beim Bodenkescher jedoch auch deutlich länger das Füllwasser abfliessen zu lassen.
Das Material. Preisgünstige Kescher aus Kunststoff haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Sie verspröden und halten dann nicht mehr den hohen Hebelkräften an der Telestangenaufnahme stand.
Besser sind Kescher aus Metall. Das Netz sollte aus Nylongewebe sein. Ob sich das Netz wechseln lässt ist nachrangig, da es in der Regel kein Ersatznetz gibt.
Der Einführsteg. Um den Schmutz aufnehmen zu können ist die Kescherkante entweder gekippt oder es ist ein spezieller Steg vorgebaut. Ein Steg ist besser, da er dichter über den Boden gleitet und somit eine besseres Reinigungsergebnis erzielt.

Der Teichsaugerschlauch
Jeder Teichschlammsauger benötigt einen Saugschlauch und einen Ablaufschlauch. Der Saugschlauch sollte schwimmfähig sein, damit er sich im Wasser mühelos führen lässt. Für den Ablaufschlauch ist diese Funktion nicht notwendig, schadet aber auch nicht. Ein möglichst kleiner Biegeradius und ein flexibler Materialaufbau sind ebenfalls Voraussetzung für eine leichte Handhabung. 38mm sind Industriestandard und lassen sich ausgezeichnet im Wasser bewegen. 50mm Schläuche sind weitaus sperriger und schwerer. Ihr Einsatz empfhiehlt sich nur, wenn es auf einen möglichst geringen Reibungswiderstand ankommt. Der fliesswiderstand wird größer, je länger ein Schlauch ist. Um wenig Leistung einzubüßen, sollten der saugseitige Schlauch nicht zu lang sein. 10m ist ein gutes Mittelmaß. Ebenfalls saugseitig ist eine gewisse Vakuumfestigkeit erforderlich, damit sich der Schlauch nicht durch den Unterdruck zusammenzieht. Und nicht zuletzt entscheidet die richtige Materialauswahl über die Langlebigkeit gegenüber den Umwelteinflüssen.

Die Schlauchlänge des Saugschlauches sollte auf die Saugleistung des Teichsaugers abgestimmt sein. Empfehlung für die meisten Sauger: 10 m. Starke Sauger 15 m. Der druckseitige Ablaufschlauch darf ruhig länger sein, ohne das es die Saugleistung nennenswert beeinflusst.

Die normalen Schwimmschläuche sind innen stark geriffelt (im Bild oben). Das führt zu Turbulenzen. Die optimierte Ausführung ist innen weitgehend glatt. Der Aussensteg ist durch eine zusätzliche Beschichtung verstärkt, wodurch sich die Vakuumfestigkeit erhöht.
Der übliche Innenquerschnitt beträgt bei Schwimmschläuchen 38 mm. Der nächst größere Schlauchquerschnitt ist 50 mm. Der Fließwiderstand ist dadurch geringer, allerdings verschlechtert sich auch die Handhabung.

Feuerwehrschläuche sind als Ablaufschlauch einsetzbar, wenn sie relativ gerade verlegt werden. Ansonsten kann es an Knickstellen zu einer Blockade kommen. Voraussetzung ist eine druckstarke Pumpe.
Schläuche aus PE oder PP sind sehr witterungsbeständig. Es gibt auch Teichsaugerschläuche aus PVC mit innen liegender Verstärkungsspirale. Durch Weichmacher wird das Material flexibel. Da die Weichmacher diffundieren, verändern sich die Materialeigenschaften mit der Zeit und der Schlauch versprödet.
Eine 52c Storz Schnellkupplung ist eine bequeme Alternative zu einer Tüllenverschraubung. In der Regel bleibt der volle Innenquerschnitt erhalten, sodass es nicht zu einer Leistungsminderung wegen der Einschnürung kommt.

Die Bodensaugbürste
Mit der Bodenbürste werden die lockern Sedimetablagerung vom Teichboden aufgenommen. Je nach Ausführung können die Bodenbürsten auch Grobschmutz wie Blätter oder Algen aufnehmen, solange die Schicht nicht zu stark ist.  Es gibt viele unterschiedliche Ausführungen die sich in der Form, der Anordnung der Bürsten und im Gewicht unterscheiden. Je nach Beckenart, dem Bereich oder dem Verschmutzungsgrad ändert sich das Anforderungsprofil und es ist sinnvoll sich mit verschieden Bodenbürsten den Verhältnissen anzupassen.
Flachsauger mit Rollen. Keine Boden“bürste“ im eigentlichen Sinn. Bei flachen, gemauerten Becken gut zur Sedimentabsaugung  geeignet. Durch die Breite ergibt sich ein schneller Arbeitsfortschritt auch bei größeren Bodenflächen.

Eine umlaufende Bürstenreihe. Die preiswerteste Bauart, da sich die Bürste ansaugt und dadurch auf Zusatzgewichte verzichtet werden kann.
Für den Teich kaum geeignet, da nur Mulm abgesaugt und  der Grobschmutz vor der Bürste her geschoben wird.
Einzelne Bürstensegmente. Gut für die Teichreinigung geeignet, wenn die Bürstensegmente so angeordnet sind, dass sie einen Trichter zum Schlauchanschluss bilden. Die Zwischenräume sind groß genug um den Grobschmutz einzusammeln.

Die Wandbürsten
Auch auf den Beckenwänden finden sich lockere oder feste Beläge. Mit der Wandbürste wird das Sediment Richtung Boden geschoben und kann dort mit dem Teichsauger oder einem Reinigungsroboter entfernt werden. Die Wandbürste ist ein gutes Beispiel dafür, dass verschiedene Ausführung mitunter zu einer falschen Anwendung führen. Die breiten Wandbürsten sind dazu gedacht losen Mulm von der Wandfläche zum Boden zu schieben, damit dieser dort bei der Bodenreingung mit entfernt wird. Durch die breite Auflagefläche können schnell große Flächen bearbeitet werden. Das hat aber den Nachteil, dass sich der Andruck verteilt und gering bleibt. Das Lösen von festen Belägen erforder einen höheren Kraftaufwand. Zu starkes Andrücken kann zum Bruch des Telestangenhalters führen. Breite Bürsten sind deshalb nicht zum Entfernen von festsitzenden Belägen geeignet. Hierfür sollte man schmale Bürsten, Pinselbürsten oder rotierende Motorbürsten verwenden. Neben den normalen Bürsten gibt es noch Varianten mit Zusatzfunktionen.
Mit Gumminoppen. Bei festsitzenden Belägen sind Gumminopen besser als Nylonborsten. Sie wirken wie ein Radiergummi und schonen gleichzeitig die Folienoberfläche.
Variante mit Schlauchanschluss. Über einen Schlauchanschluss mit Mittelkanal lässt sich der lose Mulm direkt an der Wand absaugen.

Sonderausführung mit Andruckplatte. Der Spoiler klappt bei der Auf und Ab- Bewegung um und verbessert den Andruck an die Wand.

Die Bodensaugdüse
Eine Bodensaugdüse hat eine frontseitige Ansaugöffnung über die gesamte Gehäusebreite. Dadurch wird Grobschmutz nicht durch Bürstenreihen behindert besser aufgenommen als mit einer Bodenbürste. Der Sog durch die Düsenwirkung tritt nur bei entsprechender Saugleistung und nicht zu großer Breite ein.
Arretierung. Der Telestangenhalter ist frei beweglich oder lässt sich nach Anziehen der Flügelschraube in der gewünschen Neigung fixieren.
Besserer Durchblick. Verstopfungen sind durch das transparente Gehäuse und der Schlauchtülle jederzeit zu erkennen.
Die Grundplatte lässt sich bei hartnäckigen Verstopfungen abnehmen.

Der Saugtrichter
Durch die Trichterform wird das Ansaugen von Steinen verhindert. Der Schlauchanschluss ist weit genug vom Boden entfernt, sodass keine Kiesel mitgerissen werden. Die obere Kiesschicht wird locker angehoben und der Mulm aus den Zwischenräumen abgesaugt. Der Saugtrichter eignet sich daher besonders zum Reinigen von Kiesböden und locker bepflanzten Substratflächen.
Mulmsauger/ Saugtrichter für Teichschlammsauger
Neigungsverstellung. Die Neigung des Saugtrichters kann an dem Telestangenhalter frei beweglich oder mittels der Flügelschraube fest fixiert eingestellt werden.
Niveauverstellung. Durch drehen der Hutmuttern wird der Bodenabstand erhöht. Z.B. Wenn direkt auf der Teichfolie gesaugt wird und größerere Algennester aufgenommen werden sollen.
Verschiedene Tüllen. Die 38mm Tülle hat eine transparente Vorkammer, Verstopfungen werden sofort sichtbar. Zusätzlich gibt es eine größere Tülle für 50 mm Schläuche.

Die Sauglanze
Rund um die Wasserpflanzen siedeln sich gerne Fadenalgen an. Durch abgestorbene Pflanzenrückstände finden sie ein nährstoffreiches Milieu.
Mit der schmalen Sauglanze erreicht man gut die Zwischenräume der Pflanzengruppen. So lassen sich die organischen Rückstände und Fadenalgenpolster auch bei dicht stehenden Wasserpflanzen im Schlürfbetrieb entfernen.


Sauglanze für Teichsauger
Teichschlammsauger Sauglanze
Neigungsverstellung. Der Telestangenhalter ist frei beweglich oder lässt sich in einer gewünschten Neigung fixieren.
Unterschiedliche Schlauchstärken. Neben der transparenten 38 mm Schlauchtülle ist eine weitere 50mm Tülle im Lieferumfang enthalten.
Drehbare Düse. Bei Bedarf lässt sich die Düse von hoch auf quer drehen.

Der Vorabscheider
Ein Vorabscheider verhindert Verstopfungen oder Beschädigungen des Laufrades einer Schlammpumpe. Insbesondere Impellerpumpen sollten nie ohne Vorfilter betrieben werden. Als positiver Nebeneffekt werden Kleinlebewesen wie Larven, Käfer und Molche geschont. Je nach Umgebungkann die Belastung des Teiches durch eingewehtes Laub sehr unterschiedlich ausfallen. Für geschützte Bedingungen reicht ein kleinerer Vorfilter aus. Bei  einem Baumbestand in Beckennähe ist ein großer Vorfilter die bessere Lösung, da nahezu unterbrechungsfrei gearbeitet werden kann.
Durch das Volumen von 20 Litern verspricht der große Filterkorb des XL Vorabscheiders eine lange Standzeit. Der transparente Behälterdeckel erlaubt eine Sichtkontrolle ohne Öffnen des Deckels. Sehr solide Bauweise. Mit einer Wandstärke von 16mm ist der XL Vorabscheider auch starken Impellersaugern gewachsen. Der Einfüllstutzen befindet sich an der oberen Behälterwand. Durch den Strahl des einströmenden Wassers wir die Gegenwand des Gitterkorbes freigespült.
Der Füllstand des Siebkorbes ist durch das transparente Gehäuse von aussen einsehbar. Durch den Klappdeckel lässt sich der Korb schnell entleeren.
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