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Impellersauger vs Pumpsauger

Impellersauger vs Pumpsauger
Mit der zunehmenden Verbreitung von Koiteichen, Schwimmteichen und Naturpools ist auch die Nachfrage an leistungsfähigen Schlammsaugern gewachsen. Gesucht sind Geräte welche optimal auf die Anforderungen von Großteichen ausgerichtet sind, sogenannte Profi-Teichschlammsauger.  Es haben sich momentan zwei verschiedene Bauweisen etabliert, die zwar den gleichen Zweck erfüllen aber auf unterschiedlichen technischen Konzepten beruhen. Beide Bauarten haben ihre individuellen Vorteile. So kann der Nutzer bestimmen, welche Eigenschaften ihm am wichtigsten sind.
Bauweise Pumpsauger
Pumpsauger sind umgerüstete Nass-Trockensauger mit einer Schmutzwasserpumpe. Sie ist in der Regel liegend angeordnet, um das Innenvolumen bestmöglich auszunutzen. Die Turbine saugt das Teichwassers an. Anschliessend wird das Wasser durch die Schmutzwasserpumpe direkt wieder aus dem Behälter gefördert. Damit die Turbine nicht gleichzeitig über den Eingang als auch über den Schmutzwasserausgang ansaugt, muss diese ausreichend stark sein, um gegenzuhalten. Daher kommt es auf die richtige Abstimmung zwischen Turbine und Pumpe an. Die Pumpe muss die Saugkraft der Turbine überwinden, darf aber auch nicht so eine hohe Förderleistung haben, dass sie den Behälter schneller entleert, als das Wasser nachfließt.
Bauartbedingt gehören Turbinen Pumpsauger zu den lautesten Schlammsaugern. Bei den moderneren Modellen konnte man Geräuschemission eindämmen, erreicht jedoch nicht das Niveau der anderen Teichschlammsauger Bauweisen. Verantwortlich ist weniger der Schalldruck (in db) selbst, als der schrille, hochfrequente Ton.
Pumpsauger können keinen hohen Unterdruck aufbauen. Die Werte liegen in der Regel um die 200 Millibar. Sie reagieren dadurch empfindlich auf höhere Schlauchwiderstände und einer größeren Ansaughöhe. Der Stellplatz sollte daher möglichst dicht über der Wasseroberfläche sein. Bei Schlauchlängen über 10m ist saugseitig ein 50mm Schlauch gegenüber einem 38mm Standardschlauch vorzuziehen.

Vorteile:
  • Gute Pumpsauger gibt es schon zu einem attraktiven Einstiegspreis.
  • kompakte Einheit
  • Bei leerem Behälter leicht und beweglich.
  • Vorabscheidersack direkt im Behälter
  • sehr kurze Ansaugzeit durch schnelle Schlauchentlüftung
  • Schlürfbetrieb an der Wasseroberfläche problemlos
Nachteile:
  • höheres Betriebsgeräusch
  • geringer Unterdruck, dadurch Saugkraftverlust bei längeren Schläuchen oder größerer Aufstellhöhe
  • Turbine und Schmutzwasserpumpe arbeiten teilweise gegeneinander dadurch höhere Stromaufnahme
  • Zwei elektrische Motoren (Turbine + Pumpe) für die Funktion notwendig.

Pumpsauger Bauweise
Fazit
Wer einen guten Profi-Teichschlammsauger zu einem erträglichen Einstiegspreis sucht, mit einigen wenigen Einschränkungen leben kann, der ist mit einem Pumpsauger wie dem DRECKSPATZ gut bedient. Er spielt bereits in einer anderen Liga als die üblichen Teichsauger aus dem Baumarkt. Die Saugleistung ist ausreichend für Großteiche bis zu einer Fläche von ca. 75 m².  Die Geräuschentwicklung ist durch die modern Turbine gemindert, aber lässt sich nicht vollkommen wegdiskutieren. Dennoch,  ein Teichschlammsauger arbeitet nicht im Dauerbetrieb. Vergleichbar einem Rasenmäher wird er bei passender Gelegenheit eingesetzt und nicht unbedingt in den Ruhezeiten in Betrieb genommen. Durch das geringe Eigengewicht und die kompakte Bauweise ist der Pumpsauger DRECKSPATZ schnell am Einsatzort und betriebsbereit. Die Schlauchverbindungen sind als Storz Schnellkupplungen für 38mm Teichschläuche ausgestattet. Dadurch steht das komplette Zubehörprogramm zur Verfügung.
Noch ein Wort zum Energieverbrauch. Die Stromaufnahme ist durch die beiden elektrischen Motoren zwangsläufig höher als bei anderen Teichsauger Bauweisen. Aber bei einer durchschnittlichen Betriebszeit von 2-3 Stunden bewegt sich die Differenz immer noch im Cent-Bereich.
Bauweise Impellersauger
Eine Impellerpumpe ist sowohl eine Rotations- als auch eine Verdrängerpumpe.  Die Flügel des Gummi-Laufrads (Impeller) liegen fest an der Innenwand des Pumpengehäuse an. Zusätzlich ist die Welle aussermittig gelagert. Es gibt keinen "Luftspalt" zwischen den Flügelenden und dem Pumpengehäuse. Zusätzlich werden die Flügelzwischenräume abwechselnd komprimiert. Das Wasser wird nicht nur durch die Rotation gefördert, sondern auch durch die Volumenänderung weitergepresst. Teichschlammsauger dieser Bauweise bauen einen sehr hohen Unterdruck (ca. 700 mbar) auf. Entsprechend hoch ist die Saugkraft.
Die relativ niedrige Drehzahl und das hohe Anlaufmoment setzt einen kraftvollen Motor mit einer speziellen elektonischen Steuereinheit voraus. Normale Elektromotoren, würden bei den erforderlichen Leistungsspitzen versagen. Das hat aber den Vorteil einer ebenfalls niedrigen Geräuschentwicklung. Eine Impellerpumpe sollte immer durch einen Vorfilter geschützt werden um den Verschleiss des Gummilaufrads und der Gehäusewandung gering zu halten.
Der hohe Unterdruck bringt eine Reihe Vorteile mit sich. Die Aufstellhöhe könnte theoretisch 7m über dem Wasserspiegel liegen, bevor die Förderung abbricht. Mehr als ausreichend für den Normalbetrieb. Grobschmutz wie Laub , Fadenalgennester kleine Steine , werden nahezu ohne Leistungseinbußen durch den Schlauch gefördert. Es kann mit relativ langen Schläuchen im 38 mm Standardquerschnitt gearbeitet werden. Diese Schläuche lassen sich viel besser handhaben, als die dickeren 50mm Schläuche.
Teichsauger mit Impellertechnik sind leistungsstark, aber auch technisch anspruchsvoll. Nur mit hochwertigen Komponenten arbeiten sie fehlerfrei, robust und langlebig. Gute Impellersauger wie die unserer Tapir Baureihe sind daher im oberen Preisegment der Profi-Teichschlammsauger angesiedelt.
Vorteile:
  • extrem hoher Unterdruck von 700 mbar
  • dadurch hohe Saugkraft bei weniger Förderleistung = geringerer Wasserverbrauch
  • kurze Ansaugzeit, schnelle Wasserförderung
  • Schlürfbetrieb möglich
  • niedrige Geräuschentwicklung (keine Belästigung der Nachbarschaft)
  • gute Saugkraft auch bei ungünstiger Schlauchlänge und Aufstellhöhe
  • langlebig durch hochwertige Komponenenten
Nachteile:
  • höheres Eigengewicht durch Massivbauweise
  • oberes Preissegment
Pumpsauger Bauweise
Fazit
Die Impellerpumpen der TAPIR Serie bewegen sich im High End Bereich der Teichschlammsauger. Wer keine Kompromisse eingehen möchte, den Wert eines guten Werkzeugs zu schätzen weiss und eine langfristige Lösung sucht, trifft mit dem TAPIR die richtige Wahl. Kein anderes unser angebotenen Produkte hat eine vergleichbar hohe Kundenzufriedenheit. Die Baureihe ist variantenreich, sodass jeder einen TAPIR Schlammsauger finden kann, der in Leistung und Ausstattung zu den eigenen Vorstellungen passt.
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